Chatuchak Weekend Market

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Chatuchak Weekend Market in Bangkok

Es gibt (fast) nichts, was es nicht gibt.

Gegenüber dem Northern Bus Terminal strömen Händler bereits vor Sonnenaufgang auf das Riesengroßen Gelände und bauen mehr als 6000 Stände auf. Somit wird es eine fazinierende Fundgrube aller nur denkbaren Handelsware. Meterlangen Auslagen „echte“ Markenjeans zum Spotpreisen, Kinderkleidung von……..bis………, tausende BH´s in jeder beliebige Größe, Farbe und Form und T-Shirts mit alle mögliche und unmögliche Aufdrücke. Aber auch Gummischlaffen, Damen-Kinder- und Herrenschuhen in unüberschaubare Mengen, Sportschuhe „bekannte Hersteller“ und Lederstiefel in verschiedenste Ausführungen suchen (und finden?) Abnehmer.

Je nach Art sind die Waren, wie z.B. Thai typische Möbel und Einrichtungsgegenstände aber auch Dekorations Artikel der feinere Art, in unterschiedlichen Sektionen platziert und sind leicht zu finden. Die Abteilung „Juwelen und Antiquitäten“ sind vielleicht eher wohl mit Vorsicht zu genießen. Und auf die Armbanduhren für Einhundert Bath gibt es sicher keine jahrelange Garantie, sind aber nett an zu sehen. Sicherer dagegen scheint die Abteilung „Kunst“ zu sein, wo zum Teil recht nette Gemälde und andere Kunstgegenstände zu bewundern sind. Oft noch interessanter anzusehen sind die „Künstler“; ob bei der Arbeit, ob (meistens) beim Teetrinken und abwarten. Noch wird an einige Ecken Gemüse und Obst angeboten, ist aber wohl für die sofortigen Verzehr gedacht.

Die richtige Obst und Gemüse Markt würde von der Weekendmarkt abgesondert und findet nun am jeden Mittwoch statt. Dann sind auch Tiere, Pflanzen und Blumen, natürlich hunderte Arten Orchideen zu sehen, zu kaufen oder, was soll man machen, zu fotografieren.

Für einen einigermaßen geruhsamen Bummel sollte man schon gegen neun Uhr eintreffen, weil der Markt da noch nicht überfüllt ist. Gegen Mittag wird das anders und es gibt ein großes Gedränge vor die Stände und beim Straßenverkäufer, wo professionelle Taschendiebe immer wider auf Ihre Kosten kommen………., Wertsachen daher besser erst gar nicht mitnehmen oder ganz gut verstauen.

Inmitten des Marktes befinden sich (zum Teil) recht nette Restaurants, (zum Teil) recht saubere Toiletten und (zum Teil) recht gut funktionierende Geldautomaten. Letzteren braucht man ja eh nicht, da die Kreditkarten und Wertsachen im Hotelsafe aufbewahrt werden. Schätzungsweise 200 000 Besucher kommen am Wochenende täglich zu diesem Markt, die man eigentlich mal besucht haben sollte.