Chantaburi

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Tagesausflug Chantaburi

Eigentlich war es geplant die Phlio Wasserfälle auf zu suchen, beschlossen aber, nachdem wir an viele wunderschöne Obstplantagen bei Rayong und Klaeng vorbei gefahren sind, weiter die Küstenstraße soweit wie möglich zu verfolgen.  An sehr schöne Strandabschnitte, abgewechselt mit grillige  Mangrovenwälder und unzählige  Garnelenzuchtanlagen vorbei sollte die Gelegenheit genutzt werden das Resort eine bekannte Schauspielerin zu besuchen. Die direkt am Meer gelegene Anlage macht schon was her und wir würden freundlicherweise durch den Garten geführt und erhielten gar Einblick in diverse Bungalows. Die Bungalows klein, fein und sehr geschmackvoll eingerichtet, was allerdings einen Übernachtungspreis von 8500 THB kaum rechtfertigt. Die vor de Hand liegende Gedanke unsere Preise vielleicht mal zu überdenken haben wir (vorerst) gar nicht auf kommen lassen.
Dafür aber der Garten; ein Traum, Der Pool und das kleine Restaurant nah am Strand, umringt durch verschiedenste exotische Bäume die zum Teil vorher nie gesehene Früchte trugen.
Hinweisschilder warnen für das baden in die Monaten Mai bis September wegen hoher Wellengang und äußert gefährlich Strömungen. Allerdings nur in Thai, Farang können (sollen) schwimmen.
Die Wellen und Strömungen werden die Seekuh eher nichts anhaben können. Auf den Weiterweg nach Laem Sing, mitten im Kreisverkehr, hat zumindest sein Ebenbild ein relativ sicheres Plätzchen.
Der Seekuh, auf Thai „Dugong“ ist ein gemütliches Tier. Sie grast zufrieden auf submarinen Wiesen  und hat Glück: Ihr Fleisch schmeckt den Menschen nicht. Gerade hier in Thailand ein wichtiges Kriterium um das überleben ein wenig sicherer zu machen. Ein wenig……!
Unsicher dagegen ist ihr schwaches Herz. Sie erschreckt sich leicht und schon bei geringsten  Störungen kann sie ein Herzinfarkt erleiden. Die lärmende Motoren von Schnellboote und Jetski und die viele andere Belästigungen haben viele Seekühe bereits zum Tode erschrecken lassen. Pro und contra „Amazing Thailand“!!!
Plötzlich, man ahnt nichts schlimmes, plötzlich auch mal eine Horde Affen über den Weg. Oder mal ein Karnickel………ein Karnickel!!!! Und, zugegeben, einige Bilder könnten auch auf der Lüneburger Heide aufgenommen sein. Trotzdem schön!!!

Das Oasis Sea World Delphinarium liegt nah Leam Sing, ungefähr 25 km von Chantaburi entfernt. Hier werden zwei Delphinarten gehalten und gezüchtet. Es sind der große Tümmler, die „normale“ Delphin und der „bald- Headed“ Graudelhpin. Letzteren hat nicht der Delphin übliche „spitze Schnauze“ sondern ein richtig runden Kopf. Ein bisschen außergewöhnlich und gewöhnungsbedürftig………..aber ganz nett!!!
So nah kommt man nicht alle Tage an die Tiere heran. Zuerst besucht man die Delphinshow und anschließend darf man mit ihnen schwimmen. Die Pfleger lassen Kunststücke vorführen und sie sind auch vor ein Zuchtprogramm mit anschließender Auswilderung verantwortlich. 

Für die Wasserfälle kamen wir dann allerdings zu spät, dürften aber für einen stark ermäßigten Preis zumindest der Weg zu den Wasserfällen noch kurz gehen. Wir bezahlten 20 THB. Der normale Eintrittspreis für Thai 40 THB, ausländische Besucher 200 THB!!!
Der Wasserfall, seine waldreiche Umgebung  und einen kleinen Tempel aus den 19 Jahrhundert befindet sich in das Namtok Phlio National Park. Der Park erstreckt sich über 134 Qkm  und ist seit 1975 geschützter National Park. Der höchste Gipfel inzwischen mehrere Hügelketten misst um die 620m.
In den Wasserläufen, das ganze Jahr vom  Wasserfall gespeist, darf gebadet werden. Ein besonderes Erlebnis, da man von Karpfenähnliche Fische, die nicht befischt werden und so eine große Anzahl erreicht haben, vorsichtig „angeknabbert“ wird. Grünfutter für die Fische wird im Eingangsbereich angeboten. Es gibt ein Restaurant, ein Kiosk, schöne Picknickplätze und………ganz ordentliche Toiletten.