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Das Spektakel  in Chonburi, zwischen Bangkok und Pattaya gelegen, beginnt im jedem Jahr einem Tag vor Vollmond des 11 Monats, immer am Ende der Buddhistischen Fastenzeit und kann somit als Teil diese Feierlichkeiten durchgeführt werden.

Das historische Büffelrennen kann über sehr lange Zeit zurück verfolgt werden und sollte seinen Ursprung im Jahre 1870 haben als zwei Büffelbesitzer sich darüber stritten wer wohl den schnellsten Büffel besaß. Nach langes hin und her würden sie sich einig und beschlossen ein Rennen der beiden Tiere durch zu führen. Wer nun letztendlich das Rennen für sich entschieden hat ist nicht überliefert, es scheint dass auf diese Weise das Büffelrennen entstanden ist.

Der „Jockey“ sitz eigenartigerweise ganz hinten, allerdings ohne Sattel, aus dem Rücken des Büffels. Ihm der Büffel, zu größten Geschwindigkeit an zu treiben, auch unter Einsatz von lautes schreien und Stockschläge, gelingt allerdings nur wenn der Büffel da auch zu mitmachen bereit ist. Ein Gerücht besagt, dass jeder Büffelreiter sich vor den Rennen einen Mekong-Whisky rein tut. Eine ganze Flasche Mekong-Whisky. Das Gerücht…….., natürlich nur ein Gerücht!!! Böse Zungen behaupten……, der Büffel……….., Whiskey????? Dass nicht jeder Büffel, gerade am Wettkampftag, davon zu begeistern ist, zeigt die Problematik die Biester alle und zwar zur gleichen Zeit in die Startblöcke zu bekommen.

Das mehrere Büffel auch mal ohne Vorwarnung, ohne Startschuss und ohne Reiter die Rennstrecke in Rekord verdächtige Zeiten absolvierten, trägt nur zu noch größere Hilarität der zahlreich erschienenen Zuschauer bei. Andere Büffel denken erst gar nicht daran an zu treten und wehren sich „sprunghaft“ und schlagkräftig. Fotografen, wie immer bemüht nah an´s Geschehen vor zu preschen, leben nicht ganz ungefährlich. Mehrere Büffel entziehen sich Ihrer Verantwortung, rennen erst Richtung Publikum, dann Richtung Ausgang, dann Richtung Fotografen……….

Rundum das Rennen lauter Trubel und Heiterkeit. Aus wohlriechende Garküchen und eine riesige Bratpfanne werden die Besucher mit lokalen Spezialitäten und einfache Gerichte versorgt. Klassische Tänze, Vorführungen des Thai Boxens und der attraktiven Ballsportart Takraw unterhalten das Publikum. Und für ein paar Scheinchen lohnt es sich schon mal ein Kletterversuch an der glatte Baumstamm zu wagen. Der Jahrmarkt lockt mit nostalgisch wirkenden Attraktionen, zahlreiche Verkaufsstände, interessantes Kunsthandwerk auf die historische Markt und eine Parade mit wunderbar aufgemachten Fahrzeugen aus alten Zeiten

Würde es für viele Besucher ein Tag mit einem außergewöhnlichen hohem Wohlfühlfaktor, ein richtigen glücklichen Gesichtsausdruck war bei Büffel, in so fern die das haben können, nicht wahrnehmbar. Manche Büffel werden sich, nach diese turbulente und vor allem heiße Tagen……., all dann nicht mit Siegerprämien, mit bunten Tücher bedeckt , mit Blumen dekoriert oder mit grellen Farben bemalt…..auch nach die Verladung auf die Pick-up´s , nur noch denken: Alles Scheiße!!!

Bleibt Ihnen der Trost dass in viele Regionen des Landes mittlerweile Tracktoren für die schwere (Büffel)Arbeit eingesetzt werden. In ländlichen Gegenden sieht man sie aber noch, die Büffel, die geduldig beim pflügen durch die Reisfelder ziehen. Oder wie sie sich in die Schlammlöcher suhlen. Mit zumindest eine zufriedenen Gesichtsausdruck?