• Beschreibung
  • Mehr

Unser Resort wurde auf einer traditionellen thailändischen Weise geöffnet.

Die Einweihung Neun Mönche mussten es schon sein.

Unser Resort würde recht ordentlich und zur vollen Zufriedenheit von einer Thailändischen Firma gebaut. Die Termine sind alle eingehalten worden und die Fertigstellung erfolgte sogar eher als zugesagt. Mühen und Ärger blieben bis auf ein Minimum begrenzt und wohl eher das nicht zu steuernden Wetter zuzuschreiben. Die sprichwörtlichen (gar obligatorische?) Pfusch am Bau blieb uns erspart……….oder ist zumindest bis jetzt noch nicht sichtbar. Das die Bauaufsicht in (Dirk´s) deutsche Hände war, soll hier nur am Rande erwähnt werden, hat aber sicher zum positiven Entwicklung beigetragen. Naja, wäre sicher ohne Ihn nicht möglich gewesen. Dirk; Danke noch mal !!

Die ordentliche Bauweise reicht aber nicht aus die Bewohner ein glückliches Leben zu bescheren. Das Anwesen soll den alten Bräuchen entsprechend von Buddhistische Mönche eingeweiht werden, wobei die Feierlichkeiten sicher kein untergeordnete Rolle spielen dürfen. Verwandte viele geladene (und ungeladene) Gäste erfreuen sich die reichhaltige Getränke und das von ein Garküche aus der Nachbarschaft gelieferte üppige Buffet. Gar nicht soo billig; Vorkasse obligatorisch! Und vom Spanferkel das eher unfreiwillig sein Leben lassen musste, blieben nach kurzer Zeit nur noch die Knochen. Das die Inhaberin der Garküche am nächsten Tag ein neues Goldkettchen trug war sicher Zufall; ein Schelm der sich da bei was denkt.

Auch die Mönche, und weil´s Glück bringt, gleich neun an der Zahl, haben es sich gut gehen lassen. Essen und Getränke werden von die neue Bewohner beidhändig den Obermönch gereicht bevor es die weiteren Mönche zu sich nehmen. Zuvor haben Sie aber gebetet. Das monotone Gebet der Mönche dauert über eine halbe Stunde, wobei die neue Hausbewohner mit engste Verwandten und Freunde in Schneidersitz die Mönche gegenüber sitzen. Für den Thai mag diese Sitzhaltung normal sein, für den ungeübten Farang schon nach einigen Minuten eine Qual. Das einschlafen der Beine ist eher das kleinere Übel, aber wenn das gerade überstanden ist drohen schon die ersten Krämpfe. Ganz schlimm wird es, wenn die Anwesenden, immer dann wenn man es nicht erwartet, während des Gebets die Oberkörper nach vorn beugen und die Hände und Stirn den Boden berühren. Da spürt man Knochen und Muskeln wovon man nicht mal vermutete sie überhaupt zu besitzen. Nach eine ganze Reihe von Gebete und Sprüche wovon der nicht Eingeweihte eh gar nichts versteht, kommt die Erlösung. Die Hände des neuen Bewohnerpaar werden auf ein Kissen gelegt und mit ein weisen Bindfaden zusammen gebunden und nach ein paar Segenssprüche……fängt erneut das beten an.

Gott, nee, Buddha sei Dank, war´s dann irgendwann doch zu ende und der Obermönch beendete die Zeremonie indem er alle Anwesenden und das Wohnhaus, wobei auch der Computer und das Faxgerät in „Mitleidenschaft“ gezogen wurden, mit reichlich geweihtem Wasser bespritzt hat.

Geblieben ist ein vorher wohlriechendes, mittlerweile vertrocknetes Blumengebinde an dem Rückspiegel in´s Auto womit die Mönche zurück in dem Tempel gefahren worden sind. Das war nicht um in Fahrzeug einen angenehmen Duft zu verbreiten; ……es bittet die Geister vom Automobil um gutes Geleit…….!