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wörtlich übersetzt „Löwenhund“, ist eine vom größten Dachverband  mit Sitz in England anerkannte Hunderasse und  bereits  im 7. Jahr Hundert soll es schon Suzi oder Schnoopy ähnliche Hunde in de Klosters Tibets gegeben haben.

 Die Mönche legten Wert darauf, dass der Shih –Tzu einem kleinen Löwe ähnelt und auch Buddha soll einen Hund gehabt haben der sich in einen Löwen verwandeln konnte. Daher stammt auch der Name: das chinesische Wort vor Shih – Tzu bedeutet „Löwe“. Irgendwann verblasste das Interesse dann an die Palasthunde und die Zucht stand, zumindest in China, fast für das endgültige Aus. Es waren europäische und amerikanische Züchter die die Zucht übernommen haben und wahrscheinlich ist uns daher der Shih-Tzu erhalten geblieben.

Ihr besonders gutes Gehöhr zeichnet diese Hunde aus. Sie würden zum Tempelüberwachung eingesetzt weil sie Gefahren wesentlich früher wahrnahmen als andere Hunden und  dürften auch darum frei im Tempel herumlaufen. Nun, frei rumlaufen dürfen sie in ´s Lilawadee auch, sämtliche Eigenschaften die auf Gefahrenerkennung und Überwachung derselben hinweisen könnten sind anscheinend vollkommen ab Händen gekommen und alle Besucher werden gleichermaßen freudig begrüßt, ohne Unterschied in Gut und Böse zu erkennen und auf Pfeifen und Rufen wird, trotz guten Gehöhr kaum, viel mehr meist gar nicht reagiert.

Normalerweise ist der Shih – Tzu ein robuste Hund, dennoch sensibel und feinfühlig, sein Körperhaltung und selbstbewussten Auftritt ist ohne weiteres als arrogant zu bezeichnen. Die Shih – Tzu´s, zumindest unsere, erinnern stark an sowohl Pekinesen als auch an Lhasa Apso. Das gilt gerade und vor allem unsere Neuzuwachs „Pizza“, ein nicht echt typischer Shih – Tzu, dessen größte Leidenschaft das baden, ausgerechnet in Gartenteich zu sein scheint und dabei nicht ein einziges Moment auf die so feinfühligen Fische und überempfindlichen Wasserpflanzen, nicht mal auf die so lieb gewonnenen Cryptocorynen Rücksicht nimmt. Kurzum; ein Hund, zu allem fähig, aber für nichts zu gebrauchen. Alle, Shih – Tzus, Pekinesen und Lhasa Apso kommen ursprünglich aus China und  sind sich nicht nur optisch als auch charaktermäßig sehr ähnlich. Da könnte man doch glauben……..?

Alle haben langes Haar, dicht, mit reichlich Unterwolle. Wenn man dass Fell wachsen lässt, wird es solang das es über den Boden schleift, die Reinigung nach Spaziergängen, gerade durch Wald und Wiesen und, noch schlimmer, Schnee (!) ist mühsam und wird nicht immer in Dank abgenommen.  Die Pflege bedürfte noch mehr Aufwand, würden sie nicht, wie unsere, kurz geschoren wobei auf die Prozedur des scheren selbst nicht al zu großen Wert gelegt wird um nicht von deutlich sichtbaren Abneigung zu sprechen. Die zufriedenen Gesichtsausdrücke in ´s nachhinein entschädigen die manchmal rücksichtlose, ja, manchmal gar bissige Versuche die Totalrasur zu entgehen. Durch die flache Gesichtsform, als seien sie vor die Wand gelaufen oder von dritten Stock herunter gefallen sind sie anfällig für Ohr-Augen- oder Atemprobleme, sind Tierklinikbesuche unumgänglich und für unser Budget unkalkulierbar. Die Feststellung, ein neuer Hund wäre billiger, wird nicht immer, weder von die Hunden, noch von Frauchen Verständnisvoll begegnet

Wie die meiste asiatische Hunde hat auch der Shih-Tzu einen liebensvollen Art, ist verspielt, gelegentlich schmusebedürftig aber immer charmant, was ab und an dazu animiert Suzi als „Madam“ zu bezeichnen, worauf sie allerdings, wenn überhaupt,  selten und wenn dann mit einen missachtenden Blick reagiert und stumpf ihren Weg weitergeht. Aggressionen sind ihnen weitestgehend fremd……., Ihr Verhalten zu Katzen aber nicht unbedingt als freundschaftlich ein zu stufen und Buddha würde mit Genugtuung die (fast) Verwandlung zum Löwen wieder erkennen.
Nun ja, eigentlich sollten sie nur erwähnt sein, die drei. Absolut verträglich und umgänglich, aber gut gemeinte Annäherungsversuche mittels übrigens nicht gern gesehenen  Zufütterung von „Leckerli“ jeglicher Art, wird voraussichtlich zum ausgeprägten Anhänglichkeit führen.